Die Farbe Braun
Nach diesem heissen und trockenen Sommer erwarte ich eine ziemlich gelbe bis braune kretische Landschaft im September 2007.
desshalb hat es mich vorgängig gereiz, mir ein paar Gedanken zur Farbe Braun zu machen und etwas im Netz nach Interessantem zu recherchieren.
Ob die Landschaftsbilder dann wirklich alle einen braunen Touch haben, werde ich zu einem späteren Zeitpunkt, nach dem Kretaurlaub hier dokumentieren.
Ganz thematisch verbinde ich braun mit Trockenheit.
Das Gelb von Kreta (Teil 2)
Hätten Rembrandt, Van Gogh oder Franz Marc auf Kreta gelebt, sie wären begeistert gewesen vom Leuchten des kretischen Ocker. Vielleicht wäre dann eine Farbe nach der Insel benannt worden. Minoischgelb vielleicht oder Idäischer Ocker, Zeusgelb und Erde von Chania wäre neben der bekannten Erde von Siena die Alternative für den künstlerischen Feinschmecker.
Lesen Sie den ganzen Artikel zum kretischen Gelb
Das Gelb von Kreta
Wahrscheinlich werden die meisten Griechenland, die Ägäis und somit auch Kreta am ehesten mit der blauen Farbe in Verbindung bringen. Die verschiedenen Blautöne des Wassers, die lichten, strahlenden Blau des Himmels, die blauen Verbindungen dieser beiden Blau in blaugestrichenen Möbeln. Eng im Kontrast zum Weiss der getünchten Häuser.
Wie hart wäre jedoch dieser Kontrast, würde er nicht vom Gelb gemildert. Gelb als Weichmacher, gelb als Mittler der blauweissen griechischen Welten. Gelb als nicht Alternative des Weiss und Komplementär zum Blau.
Eine griechische Dreisamkeit. Meine Fantasie lässt mich die griechische Flagge mit einer gelben Sonne erweitern. In der rechten unteren Ecke vielleicht.
Das erinnert an schöne wohlige Stunden in warmem gelben Sand.
>>Wellbeing
Im blauen Wasser treibend, vor sich gelbe Hügel, ockerfarbene Felsen, das hat eine entspannende und anregende Wirkung auf meinen Geist.
>>Träumen
>>Riechen
Vertrocknende Pflanzen, gelbe Erde, hoch in den kretischen Bergen. Der Wind trägt kretischen Duft, Thymianduft mit einer Prise Salbei in meine Nase. Nachmittage im Irgendwo der Berge , weit hinter Moni Odigitrias kommen mir in den Sinn. Nachmittage die ich der Hitze der meeresnahen Orte entflohen bin, hierher in den Bergwind zu liegen, zu lesen. Stunden der Stille im Zweisein mit mir und dem Wind. Inmitten dieser verdorrenden Sommerwelt , mein Spiel mit dem Wind. Den mitgebrachten Drachen durch Windböen zu lenken und meistens den Kampf zu verlieren.
>>Reisen
Gelb auch der Staub, der vor mir auf den Strassen liegt, und der anschliessend hinter mir durch die Luft wirbelt und den Blick nach hinten verwehrt.
>>Hitze
Gelb die Sandkörner die der Wind aus Afrika nach Kreta bläst, wenn es Sommer wird. Afrikanische Sommerhitze, die auch noch nachts keinem eine Abkühlung gönnt.
>>Futter
Gelb und trocken das karge Futter der Ziegen am Strassenrand oder zwischen Felsbrocken. Eine dornige Angelegenheit diese Weide.
>>Gesang
Der goldgelbe Sonnenuntergang lädt zur Stille, weckt den inneren Gesang.
Kreiert Melodien für den Alltag, stärkt die Fröhlichkeit, die wir in unserem Koffer mit nachhause nehmen können.
>>Power
Gelb der Zündstoff unserer Energie, getankt in Kreta.
>>Das Gemälde
Der griechische Sonnengott Helios fährt in einem Wagen über den Himmel. Sein Gewand ist gelb und sein Wagen wird von vier Feuerrossen gezogen.
>>Das Gelb der Götter
Viele Natur- und Urvölker verehrten die Sonne als Gottheit. Das Gelb der Sonne, das gelbe Licht verkörperte für sie göttliche Intelligenz.
>>Ilios
Das griechische Wort für Sonne hat sich von Helios zu Ilios gewandelt. O Ilios.
>>Saft
Noch mehr gelbe Energie tanken
Sonnengereifte kretische Orangen, frisch gepresst im Glas. Portokali.
Warum nur kann man in der Schweiz keine kretischen Orangen kaufen ?
>>Die Sonnenseite
Gelb gehört ganz der Helligkeit
Sogar der Mond steigt gelb und hell in den Nachthimmel auf und ermuntert die Milchstrasse uns zu erfreuen und gibt den Sternschnuppen das Zeichen wann der Zeitpunkt gekommen ist, ihre leuchtende Spur über den Himmel zu ziehen.
Allzu grelle Taghelligkeit tendiert von Gelb zum Weiss. Wir entfliehen dem und setzen uns unter den schattenspendenden Sonnenschirm.
>>Malen mit gelb
Kretischer Safran macht unser Reis gelb strahlend. Auch Venus trägt ein gelbes Gewand.
>> Safrangelb
Safrangelb gilt auch als die Farbe der Liebe. Die alten Ägypter sahen im Gelb das Weibliche. In den Hieroglyphen wurde das Wort Frau in gelb geschrieben.
>>Ockergelb
In Ägyptischen Wandbildern ist viel Gelb zu finden. Gelbes Ocker verwendeten sie auch für viele Bildhintergründe.
>>Minoisch gelb
Auch in minoisch Kreta wurde gelb gemalt. Verschiedene minoische Stile verwendeten viel Gelb auf ihren Vasen, Gefässen. Auch auf den Wandmalereien fehlt gelb nicht.
Hätten Rembrandt, Van Gogh oder Franz Marc auf Kreta gelebt, sie wären begeistert gewesen vom Leuchten des kretischen Ocker. Vielleicht wäre dann eine Farbe nach der Insel benannt worden. Minoischgelb vielleicht oder Idäischer Ocker, Zeusgelb und Erde von Chania wäre neben der bekannten Erde von Siena die Alternative für den künstlerischen Feinschmecker.
Das Gelb von Kreta (Teil1)
Von zitronengelb bis eigelb. Farbmischungen mit weiss, braun, rot führen uns von blassgelb zu ocker bis hin nach orange.
Und wenn wir das Gelb gar nicht mehr aushalten, dann mischen wir blau dazu, dann ist es weg, auf wundersame Weise verwandelt, eine völlig neue Farbe, die ohne gelb nicht existieren würde.
Ein paar persönliche Gedanken:
Als ich noch ein Kind war, dachte ich über die Frage nach, ob wohl alle Menschen die Farben gleich sehen würden. Ob, was für mich gelb aussieht, für jemand anders vielleicht rot erscheint und für den Dritten blau.
Könnten Farben, bloss eine Empfindung, die Temperatur und Dichte messbar, aber in der Erscheinung verschieden sein? Meine kindliche Fantasie stellte sich die Mechanik dieses Umstandes tief im innern des Augapfels vor, in Linsen, Prismen und Stäbchenformen, die letztendlich den Regenbogen in der Reihenfolge veränderten. Die philosophische Erkenntnis oder weitere Fragestellung folgten in der Fragestellung nach der Auswirkung dieser gewagten Theorie.
Das farbliche Erscheinungsbild der Welt oder der Dinge um uns herum. Stellen sie sich doch einmal die Welt in Falschfarben vor. So könnte mein Nachbar die Welt sehen, tagtäglich, ganz normal. Wie wirkt sich das auf seine Empfindungen aus, die Gefühle. Hat das die verschiedenen Geschmäcker zur Folge. Etwas verwirrend ?
Ein anderer Mensch vielleicht hat bei der Bezeichnung Rot dasselbe Erscheinungsbild wie ich bei Gelb habe. Wenn dieser Mensch dann sagt, rot ist meine Lieblingsfarbe. Meine eigene ist Gelb, dann haben wir doch dem Erscheinungsbild zufolge die gleiche Lieblingsfarbe.
Keine Angst, wenn sie das nicht verstehen, das war ja bloss ein Exkurs in die kindliche Fantasiewelt und die dazugehörigen Frage nach den unerklärlichen Geheimnissen der kndlichen Welt.
Gelb wie es leibt und lebtLassen wir das Gelb gelb sein oder gelb werden.
Ja was ist den eigentlich gelb?
Gerade heutzutage ist ja nichts mehr wie es war, oder eben grad alles kann alles sein oder fiktiv werden, real bleiben, was einfacher ist als real werden, was gar nicht sein kann.
Ist die Sonne noch gelb, war sie früher gelber, als noch nicht soviel Smog in der Luft war, pardon Feinstaub.
Wird sie gelber mit der Klimaerwärmung oder nur bei Sonnenuntergang, bevor sie ins orange und dann ins romantische rot wechselt und uns die Gefühle verwirrt, den Alltag vergessen lässt.
Gut so, dann tauchen wir doch in die Fantasiewelt des Gelb.
Unser ureigenster Photoshop, unsere kostenlose Software, die stets zur Verfügung steht, deren Akku allzeit bereit steht (wenn er aktiviert ist) die eigene Fantasie soll Begleiter, Wegbereiter zu gelben Gedanken und Bildern sein, später auch unsere Erinnerungen an das kretische Gelb aufbereiten.
Wie empfinden wir gelb?
Nun können sich unser beider Wege gleich bei dieser ersten Definition trennen oder einen, und wir schreiten gemeinsam diesen fantastischen Gedankenweg weiter. Je nach dem. Weitere Streitpunkte können zu jedem Zeitpunkt entstehen, sind niemals ausgeschlossen. Ebenso aber auch die Versöhnung, die Einigkeit unserer Meinungen.
Alles ist nur eine Frage der Sprache, der Definition-----?
Die Temperatur:
Ist Gelb nun warm oder kalt ? Gibt es ein kaltes oder/und ein warmes Gelb.
>>Denk ich an Zitronen, wird mir kalt, die Haare sträuben sich, ich krieg Gänsehaut wie bei plötzlicher Kälte.
>>Denk ich an Sonne, Meer, Sommer, Strand, dann spür ich Wärme.
Verwirrt?
Das Temperament von Gelb: Ist gelb eine beruhigende oder eine aufregende Farbe?
>>Motiviert und aktiviert sie mich , wenn sie in meinem Umfeld erscheint?
>>Ermutigt gelb zum Kreativen, lässt Ideen spriessen.
>>Ist Gelb etwa fröhlich und passt die Farbe zum Lachen?
>>Was denke ich von einem Menschen im gelben Kleid? Ist das ein sympatischer Zeitgenosse, offen, tempermentvoll.
>>Gelbe Seiten machen das Leben leichter, bloss eine Werbung?
>>Die Trauer passt wohl kaum zum Gelb. Gelb kann sich nicht verstecken, es leuchtet schon beim kleinsten Farbklecks aus allem heraus.
>>Eine ganz andere Variante des Begriffs: Gelb vor Neid, Kontrastgefühl.
Am Ende ist es doch keine sprachliche Definition, die uns die Empfindungen zu gelb steuert.
Eine Frage der Mischung vielleicht?
Von zitronengelb bis eigelb. Farbmischungen mit weiss, braun, rot führen uns von blassgelb zu ocker bis hin nach orange.
Und wenn wir das Gelb gar nicht mehr aushalten, dann mischen wir blau dazu, dann ist es weg, auf wundersame Weise verwandelt, eine völlig neue Farbe, die ohne gelb nicht existieren würde.
Ende des ersten Teils von den gelben Gedanken
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Links zu andern Seiten zum Thema :Das Gelb
Geschichte der Farbe Gelb
http://www.seilnacht.com/Lexikon/Gelb.htm
Die Farbe gelb
http://www.mediawerk.de/mw/mw_htm_pages/head/gelb.htm
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Die Farbe des Mondes
Über die literarische und die mathematische Schönheit der Mondfarbe.
Über die literarische und die mathematische Schönheit der Mondfarbe.
Die unerklärbare Faszination des Mondes mach auch vor der Farberklärung keinen Halt.
stets wendet er uns treu sein Gesicht zu, in all seinen Phasen.
Er begleitet uns auf unsern Reisen über alle Kontinente. Stets ist er da, als ruhender Pol im Tageslauf, als Wächter über Wetter, Welt, Wehmut und Freude.
Die Farbe des Mondes
Eine Erzählung aus den Tabakfeldern
Autor: Alkyoni Papadaki
"Welche Farbe hat die Traurigkeit?" fragte der Stern den Kirschbaum und schwankte auf der Faser einer Wolke.
"Hast du nicht gehört? Ich habe dich gefragt, welche Farbe die Traurigkeit hat."
"Sie hat die Farbe, die das Meer zu der Stunde annimmt, wenn sich die Sonne in seine Umarmung neigt. Ein tiefes Blau."
" Welche Farbe haben die Träume? "
" Die Farbe des Mittags, mein Sternchen. "
" Und die Einsamkeit? "
" Die Einsamkeit ist veilchenfarben. "
" Wie schön die Farben sind! Ich werde dir einen Regenbogen schenken, den du dir überwerfen kannst, wenn du frierst. "
Der Stern schloß seine Augen und ruhte sich aus.
" Und die Liebe? Ich habe vergessen, dich zu fragen, welche Farbe hat die Liebe?"
" Die Farbe, die Gottes Augen haben, ", antwortete der Baum.
" Welche Farbe hat die Leidenschaft? "
" Die Leidenschaft hat die Farbe des Mondes, wenn es Vollmond ist. "
" Die Leidenschaft hat die Farbe des Mondes ..., ach so! " sagte der Stern.
Er schaute weit ins Leere. Und weinte.
(Übertragen in die deutsche Sprache von Marianne Sterling.
Erschienen 1995 im Verlag Kalendis, Athen.
65 Seiten. Paperback. 16,5 x 12 cm
ISBN 960-219-060-4
Bestellbar bei Pandora-Verlag)
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Naturwissenschaftliche Betrachtungen zum Mond sollen all das iterarisch Schöne nicht zerstören. Dennoch bleibt beim Mond das Verlangen nach Wissen, das Ergründen des Seins, Beständiges und Vergängliches erklärt, als wichtiger Bestandteil unserer ureigenen Lebensphilosophie.
Viel Wissenswertes verständlich erklärt vom Mann im Mond bis zu den Mondphasen fand ich auf de Seite von Heiner Stauff (u.a. Mathematik- und Deutschlehrer)
