Europameister Titelverteidiger Griechenland
Nun stehen die Spieler und deren Aufstellung an der EM 08 definitiv fest.
Sport1.ch hat die Liste mit den 23 Aufgebotenen
Zur Zeit setzen die Griechen auf geheime Trainings
Ein Mannschaftsportrait für den Titelverteidiger hat sf.tv erstellt
Das erste Spiel auf schweizer Kanälen
10.06.08 | 20:35 HD EURO 2008: Griechenland - Schweden
10.06.08 | 20:40 SF2 EURO 2008: Griechenland - Schweden
10.06.08 | 03:15 SF2 EURO 2008: Griechenland - Schweden
11.06.08 | 15:10 HD EURO 2008: Griechenland - Schweden
Karpathos
Dies ist ein sehr tiefgründiger Artikel über die Insel Karpathos. Er beschreibt einerseits das ursprünglich zu bewahrende des Dorfes Olympos mit seinen Einwohnern den Olymbiten. Andererseits wird die ganze Tourismusproblematik angesprochen, Facetten von segensreich bis zerstörerisch werden aufgezeigt.
Folgendes Zitat kann auch auf kreta, den Norden speziell aber in zunehmendem Masse auch auf den Süden übertragen werden:
"Es ist die Tourismusfalle. Wenn immer mehr Touristen kommen, ist die Lebensart der Olymbiten gefährdet, und wenn die verschwindet, kommen die Touristen vielleicht nicht mehr."
Als Kretareisende stand/steht immer eine Angst im Hintergrund, dass die Lebensart verschwinden könnte und ob es einem dann noch gefällt.
"Ólympos ist ein Traum von Griechenland, ein Mythos."
Das ist wohl die Antwort auf meine Angst. Jeder Mythos fällt irgendwann zu einem gewissen Stück der Moderne zum Opfer. Das ist spätestens dann der Fall, wenn auch Touristen wie ich feststellen müssen, dass Griechenland neu gemalt wird ( siehe modernes Kreta 1 und 2).
Solange es jedoch noch geht möchte ich möglichst viel erfahren über das Wesen der Einheimischen. Ich möchte hören vom grossen Lyraspieler, der viele Bilder malt, die wiederum erzählen vom Alltag, den Mythen und Träumen der Einwohner. So lange möchte ich auch noch teilhaben an der Langsamkeit der Zeit, die fast ein wenig stillzustehen vermag, wenn auch nur im Kopf. Stillstehen, innehalten, nachdenken.
In diesem Sinn empfehle ich Ihnen den Artikel in der FAZ
EURO 08
Bald ist es nun soweit und Griechenland kann seinen Titel als Europameister verteidigen.
Wir werden das Endspiel 04 nicht so schnell vergessen. Damals waren wir unterwegs von Heraklion nach Athen und haben das Geschehen auf dem Fernseschirm an Bord der Anek mitverfolgt.
Leider spielen die Griechen zuerst in Österreich, so hoffe ich werden sie eine Runde weiter auch noch in der Schweiz ein Gastspiel geben.
Einen ersten Artikel zum Thema habe ich im Kurier at gefunden.Rehagel und das Erfolgsrezept der Griechen
Eine kleine Reklamation, warum es in der Schweiz kaum Fanartikel für die griechische Mannschaft gibt findet sich hier:
Europameister Griechenland vergessen by swissblog quo vadis
Jeeptour
Vor vielen Jahren habe ich mich einer Jeeptour angeschlossen. Eine unvergessliche Fahrt als Schlusslicht einer Suzuki-Autoschlange von 5 bis 7 Fahrzeugen. Träume wurden wahr, es ging auf unbefestigten Strassen hoch ins Dikti-Gebirge, abseits der Lassithi, da wo man die Strassen auf keiner Karte eingezeichnet fand..
Wasserreiche kleine Hochebenen luden zum fotografieren der blühenden Orchideen des Frühlings.
Ein Picknick mit leckerem Käse und Brot an einem Waldrand folgte. Danach gings heimwärts, ziemlich steil. Damals hat mich das noch schockiert.
Meinem Traum von den Fahrten auf unbefestigten Strassen habe ich zwischenzeitlich verwirklichen können. Auf eigene Faust. Mit tauglichen und eher untauglichen Gefährten. Es ist jedesmal schön, neue Orte, Täler, Aussichten zu erkunden.
Kreta hat einen schier unerschöpflichen Fundus an Ursprünglichem.
Heute fand ich im Netz Maroulas-Martins Weblog, mit den Videos von heutigen Jeeptours. Da wurden eben diese Erinnerungen wach. Wahrscheinlich sind diese prächtig rot leuchtenden Jeeps eine Runde weicher gefedert und die Zeiten der stundenlangen Schüttelpartien sind vorbei.
Maroulas Martin berichtet von Kreta
Modernes Kreta 2
Ganz im Sinn der Minoer und der antiken griechischen Kultur wurde im Nordosten Kretas ein Feriendorf errichtet, das einem in die vergangenen Zeiten eintauchen lässt. Stilistisch vielfältig in der Wahl der Zutaten aus verschiedenen Epochen , aberprächtig angeordnet, präsentiert sich die Anlage am Meer.
Gefunden habe ich per Zufall ein Video auf Youtube, das einen Rundblick ermöglicht.
Ein Traum, einmal wie Minos durch die Gassen wandeln.
Für die einen wohl eher kurios, die zusammengewürfelten Bauelemente. Für Griechen spöttisch Mickey-Mouse-Siedlung genannt. Eine Idee, die vielleicht ihrer Zeit etwas voraus eilte, wenn man den Artikel Modernes Kreta 1 genauer betrachtet. Dann scheint die Zeit jetzt reif für solch ausgefallene Ambience in antiken Farbtönen.
http://www.feriendorf-kreta.de/
Campingplatz zu verkaufen
Der grosse Frust und noch viel mehr Ungalauben. Da fand ich doch tatsächlich im Netz ein Verkaufsangebot vom Camping Pitsidia.
Neben stationären Aufenthalten in Kreta bin ich auch einige Wochen mit irgendwelchen fahrbaren Wohnnussschalen von Camping zu Camping gereist.
Drum sind vom Camping Pitsidia natürlich sehr viele Erlebnisse vorhanden. Sonnenuntergänge auf dem Hügel, Morgenwspaziergänge zum Morgenbad am Komos, eine Erstaugustfeier mit Jasskarten am Pool. Und grad im letzten Sommer, da überraschten uns 14 Franzosen mit dem Wohnmobil. Die machten da Station und hatten gerade einen wilden Parcours mit Wissensfrage, mal ernst mal spassig.
Die Geschichte hinter dem Ganzen kenne ich nicht.
Wer hat lust diesen Camping weiterzuführen?
NeuNeuNeu
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Graffiti
Bei uns in der Schweiz werden Graffitis möglichst schnell von den Wänden entfernt. Verständlich. Nich überall ist das Geld vorhanden, sich um diese Gemälde zu kümmern. Auch verständlich. Zuerst kommt der altersmässige Zerfall, die Erhaltung der Substanz.
Die Fotos sind Hauptsächlich in Athen entstanden, ein Teil auf dem Peloponnes. Intakte Mauern, Zerbröckelnde Fassade, Hauptstrasse sowie Hinterhöfe, sogar Touristengebiete sind Träger der Graffiti-Botschaften. Farbig-düster oder reine Schwarzweissmalerei. Denken sie was sie wollen, ich tue das auch.
Fotomotive, die in ihrer Komplexität zusammen eine Geschichte erzählen. Viel über das Alter und das Temperament des Sprayers erzählen.
In einem gewissen Sinn gehören sie zum Ambiente, so scheint jedenfalls der hund zu denken, der sich davor setzt und sinniert. Hunde wissen genau wie und wo sie sich am besten in Szene setzen. Ob mich jetzt der Hund oder die Malerei zu dem oder jenem Bild inspirierte weiss nur der Hund allein. Für mich scheinen sie eins, gewachsen seit einigen zeiten, sitzen im hier und jetzt und sind ein teil Athens.
Auch Motorräder und Graffitis sind nicht nur zu Werbezwecken eins, hier in Athen bilden auch sie eine Einheit. Das postmodern-malerische. Auch ohne Neonbeleuchtung duften sie nach Freiheit und Geschwindigkeit, hier im Ruhezustand, für die nächsten Stunden zumindest.

Salonica
Tessaloniki die oft touristisch vergessene Stadt am Rande Europas.
Unscheinbar führt sie ein eher unbekanntes aber dennoch geschäftiges, lebendiges Dasein. Verbinder zum Orient.
Tessaloniki auch das Jerusalem des Balkans genannt.
Der Film Salonica erzählt uns noch ein wenig mehr aus Tessaloniki. Er erzählt uns Geschichten, die von jüdischen Flüchtlingen, von russischen Immigranten und nicht zuletzt auch von Romas.
Ein Stück Vergangenheit, das noch sehr lebendig gelebt wird, und das es Wert ist mit Paolo Polonis einfühlsamer Kamerafürung aufgezeichnet zu werden, um so uns und der Nachwelt unbekannte Geschichten zu erzählen. Geschichten, die sonst dereinst unwiederruflich vergessen werden.
Den Trailer zum Film: Trailer Salonica
Artikel und Bilder zum Film Salonica finden sie bei XENIAFILM
Presseheft Downloaden: PDF
http://www.salonica.ch/
Das Jerusalem des Balkans, Artikel bei cineman.ch
Der Film läuft zur Zeit:
Schweiz
Bern CineABC Odf 18:15 12 J.
Winterthur Loge Odf 18:00 12 J.
Zürich Riffraff Odf 12:00, 14:30, 18:45 16 J.
Film von Paolo Poloni
Schweiz 2008
87 Minuten
Mit: Moishe Bourla, Sofia Leviti, Yaacov
Modernes Kreta
Kreta bewegt sich wieder ein Stück weg vom Image des malerischen, ursprünglich magischen Ort
Moderne urbane Werte halten Einzug und verbinden den Hauch Kreta mit hyper Bauweise.
Luxusferien in Kreta unter dem Leitmotiv: Wasser und Stil
Detailrafinesse zeichnet das Konzept aus: Zauberhaft raffinierte Wasserlandschaften, temperierte Pools mit Farbtherapie, 24 personal Service. Grecotel Amirandes
Wenn man sich all die Bilder ansieht, dann wird Kreta neu gemalt. Weg vom Aquarell. Weg von organisch Gewachsenem.
Die Palme zeigt den Weg nach oben. Schlank und sorglos wächst sie gegen den Himmel.
Der Olivenbaum hat als archaische Schönheit ausgedient. Mit seinen Unebenheiten passt er nicht mehr ins neue Bild. Er bleibt Zulieferer seiner Wellnessprodukte, Zulieferer von aussen ins Paradies.
Kreta wird neu gemalt. Nicht mehr in Blau und Weiss.
Stimmungsvolles leuchtendes Farbkonzept lässt den orientalischen Touch, den Kreta auch zu bieten hat, hervorkommen.
Lassen wir uns verzaubern vom neuen Kreta, entführen in den herrlichen sternendurchtränkten Sommernächten. Fangen wir die Sternschnuppen erst, wenn sie den Farbenmantel des neuen Kreta durchdrungen haben.
Ein weiterer Bericht zu diesem neuen Grecotel von Tui
Der Untergang der ersten Hochkulturen
Wieder einmal geht es um den Untergang der Minoer.
Ein Reihe von Katastrophen um 1200 v.Chr. haben verheerende Folgen auf den gesamten östlichen Mittelmeerraum. Auf Die minoische Kultur in Kreta, Mykene, die Hethiter und auch die antike Supermacht Ägypten werden empfindlich getroffen.
Der Streit zwischen Historikern und Archäologen ist bis heute nicht beigelegt.
Phoenix strahlt am
12.05.2008 11:30 - 12:15
12.05.2008 03:15 - 04:00
unter dem Titel:
Apokalypse in der Bronzezeit die Sendung:
Das Ende der ersten Hochkulturen
Frühlingsdüfte
Für alle die den Frühling 2008 in Kreta Verpassen. Leider gehöre ich auch zu denen.
Fotos, Erinnerungen an Orchideen auf abgelegenen Hochebenen, ein Meer von Rot und Weissgelb auf den frischgrünen Ebenen im Tal, letzte Orangenblüten und am Boden tausende von Mittagsblumen.
Die Pressemitteilung von heute führt uns auf den Lefka Ori, in die Sfakia und nach Frangokastello.
Mit dem schönen Titel
Kreta, Mythos und Natur
möchte ich alle verführen kurz auf diesem Artikel zu verweilen und sich all die Pracht vorstellend zu geniessen.
Im Tierkreis des Stiers
Das Sternzeichen des Stiers: 21. April - 21. Mai
Der astrologische Mythos:
Geduldig aber realistisch möchte der Stiergeborene sein Leben geniessen.
Seine Entsprechung: " Ich habe" kann man wohl gleichsetzen mit dem Motto:
"Entweder ich kann es sehen und ich habe es begriffen oder es existiert nicht."
Als Bewahrer des Ist-Zustandes gilt der Stier als ein altes Bild des Reichtums.
Der kretische Stier gehört zu einem zweiten Stiermythos, dem Sexuellen.
Wie König Minos Poseidon an der Nase herumführt und dafür seine Tochter Pasiphae an den Stier verliert,
davon erzählt der heutige Artikel im Netz.
Im Zeichen des Stiers (FAZ-NET)
Der kretische Stier
Herkules, der sich mit zwei unartigen Knaben, Kerkopen,abplagen muss
100 Trauminseln von Migros
Heute erhielt fast jeder Haushalt in der Schweiz die neuste Ausgabe des Migros-Magazins. Mit dabei ein Sonderheft zum Thema Reisen.
100 Trauminseln verspricht der Inhalt zu beschreiben und zu bewerben.
Die aufregendsten Ferienparadiese, die schönsten Strände und die exklusivsten Strandhotels.
Der Inhalt splittet nachfolgend diese 100 Trauminseln in die 20 schönsten, die 20 wenig bekannten und 20 romantische Inseln. Dazu 11 Klassiker, 14 Badeklassiker, 5 Inseln um die Ecke und gibt anschliessend noch 10 Migros-Tipps ab.
Beim Durchblättern wird schnell klar, Kreta ist da nicht dabei. Griechenland an und für sich ist eher mager vertreten aber Kreta fehlt ganz.
Verwundern will es mich nicht. Nach all den Jahren in denen ich Kreta besucht habe war eines immer wieder feststellbar: Das Fehlen der Schweizer.
Was hindert die Schweizer, Kreta als eine Trauminsel zu bezeichnen?
Wenn ich die Magazine der Reiseanbieter durchblättere, dann würde ich auch nicht unbedingt auf dieses magere Angebot für den Kretaurlaub eingehen. Da wo Kreta noch Kreta ist, besteht nach Durchsicht des Angebots, kein Angebot. Für den kulturinteressierten Kretabesucher besteht auf solchem Weg kein Anreiz.
Ich nehme aber nicht an, dass dies der alleinige Grund ist, warum der Schweizer lieber anderswohin reist als nach Kreta.
Hat man da schon alles gesehen? Ist es das Klima ? Sind es gerade die Kultur, die Ausgrabungen, die Geschichte, die hinderlich sind? Ist es bloss zu wenig exotisch? Ist es das Thema Europa? Kreta als die Wiege Europas ( in einem geschichtlichen, nicht wegzudiskutierenden Sinn) .
Darum suche ich heute die Gründe, warum dem Schweizer Kreta nicht besonders gefällt.
Wann fahren Sie nach Lentas
Nach Lentas führen verschiedene Wege.
Die wohl längste Anfahrt, früher ein Abenteuer, heute schon ganz passabel, sie führt von Mires, Sivas über Moni Odigitrias nch Kali Limenes und von da dem Meer entlang nach Lentas.
Für die bestausgebaute Variante queren sie die Messara bei Gortys oder Mitropoli und fahren nach Apesokari.Schon die Fahrt über das Asteroussia-Gebirge ist eine eindrückliche Fahrt. Vorbei gehts an den Dörfern Miamou und Krotos bis dann unverhofft und grandios, der erste Blick hinunter an die steile Südküste bei Lentas fällt.
Es hat sich einiges verändert in den letzten 20 Jahren hier in Lentas. Aber eines ist sicher allen gemeinsam, die hierher in den Urlaub fahren: Sie suchen die Ruhe. Lentas liegt immer noch weit weg vom Flughafen, weit weg von der nächsten Stadt.
Lentas ist nach wie vor (dem Asteroussia sei Dank) kein Ausflugsziel, das man schnell mal mitnimmt.
Für Lentas braucht man Zeit. In Lentas sitzt man, geniesst man. In Lentas kann man sehr gut nachdenken und einfach sein.
Der Ort um die Seele einfach mal baumeln zu lassen.
Jeder erfärt dabei so seine Geschichten. Man trifft Menschen, Einheimische und Fremde, die einem Geschichten erzählen, uns an ihrer Geschichte teilnehmen lassen.
Eine sehr schöne Geschichte habe ich heute im Netz gefunden. Sie handelt von Elpidia Giannedakis und Nikos Kazantzakis.
Elpida Giannedakis ist bald siebzig. Sie ist eine der guten Seelen von Lentas und setzt sich rückwärts zum Meer. Warum? Das lesen sie im Artikel :
Die Höhle des Dichters von Hans W. Korfmann
Als Besucher von Lentas sind sie in bester Gesellschaft mit bekannten Namen wie Nikos Kazantzakis, der schon früh das stille Dorf an der Südküste entdeckt hat.
Ob ihm wirklich hier in Lentas der Sorbas sein Leben erzählt hat, von diesem Geheimnis erzählt Die Höhle des Dichters von Hans W. Korfmann











