Kretablog

Kretareise 2007

geschrieben von hugbee in Kretablog.eu - 30 Aug, 2007

Ganz einfach war es nicht, der Entscheid, nach all den Medienmitteilungen zu den aktuellen Brandmeldungen in Griechenland, die geplante Reise anzutreten.
Wir haben uns nach verschiedenen Telefonaten mit dem TCS und einer eingehenden Recherche im Internet und der Ansicht verschiedenster Satellitenbilder zu folgender Reiseaenderung entschieden:
Die Schiffsreise von Ancona nach Patras haben wir angetreten. Ich schreibe gerade per Satellitenverbindung auf einem oeffentlichen Computer der Anek Line.

Danach werden wir direkt nach Athen fahren und versuchen die Faehre nach Kreta am gleichen Abend zu bekommen. Geplant war, einige Tage dazwischen zu schieben um ein paar Altertuemer zu besichtigen.
We'll see, was uns gelingt und was moeglich ist.

Der Satellit ist etwas traege, ich bin nun schon etwa viermal abgestuerzt, darum vertage ich die Berichterstattung auf spaeter.


Sonne, Meer, Illusionen

geschrieben von hugbee in Kretablog.eu, News aus der Webpresse, Kulturelles - 28 Aug, 2007

Tourimus und Reiseforschung haben uns Touristen längst durchschaut, fühlen stets den Puls der Zeit.
Sie wissen um die Trends warum wir wohin reisen. Per Forschung kann die Tourismusindustrie uns stets alles für unser Wellbeeing präsentieren.

Der Artikel im Tagesspiegel.de zeigt ein paar interessante Forschungsaspekte auf. (Artikel)

Was schätzt der ältere Aussteiger in seiner Residenz im Süden, im Artikel als Pauschaltourist auf Lebenszeit bezeichnet.
Bloss den deutschen Bäcker um die Ecke?

Ist unsere Suche beim Reisen auf das Thypische und zugleich Authentischen zu stossen schon längst zur Illusion verkommen?

Interessant scheint mir der Gedanke der Reisedestination als Marke. Gewisse Städte fungieren schon unter diesem Label.
Wie steht das mit Kreta?
Was erwarte ich von der Marke Kreta ?
So vielschichtig wie die Touristen, die nach Kreta kommen, so vielschichtig ist wahrscheinlich auch die Marke Kreta.
Für die einen ist es wohl Sommer, Sonne, Party.
Für die andern Erholung, Kultur, Inselleben.

Solange ich noch nach Kreta reise, wünsche ich mir möglichst wenig Marke Kreta.
Kreter die sind, und waren es schon immer, so wie sie sind. Und das sollte so bleiben, sonst wird ihnen und letztlich auch uns zu viel entgehen.


Olivenöl

geschrieben von hugbee in Kretablog.eu, Oliven - 23 Aug, 2007

Wissen woher das Olivenöl kommt.

Eine sensationelle Reise nach Sizilien, organisiert vom Olivenölspezialisten Giovanni Di Bennardo.
Einmal selber Oliven ernten, dabei sein, wenn der Grundstein zum köstlichen Gold in der Flasche gewonnen wird.
Hier ein kurzer Abriss dieser 3-tägigen Genussreise
.

Auf der geschichtsträchtigen Piazza San Stefano einen original italienischen Caffè geniessen...
Über den farbenprächtigen Fischmarkt von Catania schlendern und den frischen Fang bewundern...
In einem sonnenbeschienenen 200-jährigen Olivenhain bei der Ernte mitwirken...
Dabeisein, wenn das exklusivste Olivenöl der Welt gepresst wird und in einem Seminar alles über die Produktion dieses einzigartigen Öls erfahren...
Sich von Mamma Leone in einer sizilianischen Taverne mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnen lassen...
Sich weitab vom Massentourismus inmitten von Zitrusbäumen, Kakteen und Palmen bei einer Olivenölmassage entspannen...
Am Meer einen "Branzino" verköstigen und sich kühlen Weisswein von den Hängen des Etna durch die Kehle rinnen lassen...
Im Gemäuer eines romantischen Weingutes aus dem 18. Jahrhundert in den wohlverdienten Schlaf sinken...
Tief in die Antike eintauchen und von Vorstellungen im Amphitheater von Syracusa träumen...

Mehr Information und ein PDF-Programm zum Downloaden erhalten Sie auf der Webseite von DI BENNARDO.ch

Produkte von DI BENNARDO können Sie online bestellen.
In der Schweiz
In Deutschland


Karpathos

geschrieben von hugbee in News aus der Webpresse, Kulturelles - 23 Aug, 2007

Die Insel der Traditionen, mit ähnlicher Musiktradition wie Kreta.
Als Tipp für den Sommerausklang 2007 wir in diesem Artikel, der in erstel Linie als Reklame für ein bestimmtes Hotel fungiert, sehr schön und umfänglich die Vorzüge der Insel beschrieben.
Artikel lesen bei der Kurier.at

Attribute der Insel Karpathos
-Insel der Traditionen
-Insel der Gastfreundschaft
-Insel der Kontraste

Viele Traditionen, die im Rest Griechenlands verschwunden sind, werden auf Karpathos noch gepflegt.

Links zu Karpathos
Karpathos bei Wikipedia
Eindrückliche Fotogallerie
Wunderschöne Bilder
Manolis Seite
Karpathos Infos in Englisch


Das Rätsel der Schlangengöttin, Sonntag, 19. August 2007, 19.30 Uhr, ZDF

geschrieben von hugbee in Kretablog.eu, Kulturelles - 18 Aug, 2007

Die ZDF-Dokumentation "Jäger verlorener Schätze" von kommenden Sonntag,enthüllt das Rätsel der Schlangengöttin.
Die Sendung verspricht Aufklärung und neue Erkenntnisse über den archäologischen Irrtum und das neue Bild von der minoischen Kultur.

1987 fand Alexander MacGillivray  im Osten der Insel Kreta die Figur einer männlichen minoischen Gottheit aus Gold und Elfenbein. Er brachte damit die Szene ins Rollen. Ausstellungsstücke in bekannten Museen der Welt werden als Fälschungen entlarvt. Wie schon oft werden die frühere Schlussfolgerungen der Geschichtsschreibung neu begutachtet und neu geschrieben.

Man darf gespannt sein, was die Filmemacher Christian BAUER und Nikos Dayandas  über die erste europäische Hochkultur zu berichten wissen.

Hinweis auf der ZDF-Seite


Nachrichten zusammenfassung Teil 2

geschrieben von hugbee in News aus der Webpresse, Kulturelles - 15 Aug, 2007

Zusammenfassung der wichtigsten Online-Nachrichten aus der kretabloglosen Zeit.

  • Aghia Galini - das Juwel Kretas, eine Ode an den Ort, der nachts von Ferne aussieht wie ein beleuchtetes Schiff. TxTOO
  • Georgioupolis, eine ausführliche Beschreibung bei TxTOO
  • Besuch beim Haudegen des Peloponnes. Welt Online
  • Sonnenbrillen machen feige- Ein Reiseschriftsteller berichtet. Der Tagesspiegel
  • 35% Verluste bei der Tafeltraubenernte werden erwartet. Grund die grosse Sommerhitze. Das Fruchtportal

Eine Handvoll Nachrichten- Zusammenfassung

geschrieben von hugbee in Kretablog.eu, News aus der Webpresse, Kulturelles - 14 Aug, 2007

Eine Zusammenfassung der wichtigsten Nachrichten aus der kretabloglosen Zeit, Teil 1

  • Waren die Minoer schon in der Nordsee unterwegs. Neue Funde lassen es vermuten. Der Standart
  • Warum man seinen Urlaub ruhig einmal in Agios Nikolaos verbringen sollte und warum sich der Besuch des Archeologischen Museums wirklich lohnt. Der Kurier
  • Kennen Sie die griechische Göttin des Regenbogens? Extravagant, betörend, stolz, kerzengerade und ein Erotiksymbol, das sind die Attribute einer Planze die nach ihr benannt wurde. Wenn Sie wissen möchten, um welche Pflanze es sich hier handelt und ob Sie diese nächstes Jahr in Ihren Garten pflanzen oder in eine Balkonkiste setzen, dann lesen Sie den Artikel und schauen das Bild von Welt.de
  • Kretische Unmöglichkeiten aus Schröder und Kalender

Kreta Kloster - Cretan monastery

geschrieben von hugbee in Kulturelles, Videos - 13 Aug, 2007


Sightseeing minoisch Kreta - Minoen Places

geschrieben von hugbee in Kulturelles, Videos - 12 Aug, 2007

Festos, eine kleine Übersicht

Souvenir, Souvenir

geschrieben von hugbee in News aus der Webpresse, Kulturelles, Gedankenfragmente - 11 Aug, 2007

Laut Wikipedia ist ein Souvenir ein Gegenstand, den man als Erinnerung an ein bestimmtes Ereignis, einen Ort oder eine Person mitnimmt und aufbewahrt. Das Wort stammt aus dem Französiscen und bedeutet dort Erinnerung, Andenken.
Im Unterschied zu einer Trophäe werden Souvenire meist käuflich erworben.

In einem Artikel von Focus.de von gestern (10.8.2007) wird das Thema Souvenir von verschidenen Warten beleuchtet.
Viel Geld für Souvenirs
Danach sollen inzwischen rund elf Prozent des Reisebudgets für Souvenirs ausgegeben werden. Das haben zumindest Urlaubsforscher, die den deutschen Touristen analysieren, herausgefunden. Bemerkenswert die Tatsache: Tendenz steigend.
Zum Artikel in neuem Fenster.

Da stelle ich mir die Frage, bin ich ein Souvenirjäger?
Oder doch eher ein Trophäensammler? Wenn ich hier einmal ganz banal das Gegenstück des gekauften Souvenirs als das gefundene, kostenlose Treibholz als Trophäe eines glücklichen Nachmittags am Strand bezeichne.
Der Artikel trifft für mich ein interessantes Thema zum weiterdenken.

Souvenirs haben im Gegensatz zu vor 20/30 Jahren eine grosse Akzeptanz erheischen können. Flanieren am Urlaubsort heisst doch, genüsslich all den Läden mit üppigem und farbenprächtigem Souvenirangeboten entlang zu streifen.
Wir grinsen da über einen unerwarteten T-Shirt-Spruch, probieren hier einen speziellen Raki, der gut bei Erkältung wirkt und ein altes Hausmittel Kretas ist, bewundern an jenem Stand die glänzenden Klingen der wunderlichsten Messerformen, erschnüffeln den Weg zum richtigen Kraut im Gewürzshop, stets begleitet von landestypischen Rhythmen und Melodien und Lockstoff des nächsten, vermeintlich noch kleverern Händlers. Schliesslich lassen wir uns müde zwar, doch sichtlich zufrieden und entspannt in einem Kefenieon nieder um unsere Eindrücke zu verarbeiten.

Die Souvenierindustrie hat gute Arbeit geleistet und mit einer perfekten Marketingstartegie uns zum Kauf verlockt und gleichzeitig mit einer zufriedenstellenden Gegenleistung entspanntes Ferienfeeling vermittelt. Wir werden wiederkommen oder zumindest von diesem Ort positiv berichten.

Sind Souvenirs nicht schon längst Kult.
Kultur zum mitnehmen, sammeln, studieren, betrachten, verschenken oder gebrauchen.
"Ich war schon da..." zählt sicher heute weniger wie "ich bin hip, drum trage ich Flagge".
Hier in der Schweiz haben zur Zeit die Schweizerkreuze Hochkonjunktur. Selbst bei Einheimischen ist Flagge zeigen total hip. Der Besuch im einheimischen Giftshop gehört langsam zum MUST.

Zurück zum Souvenierjäger und dem Trophäensammler. Die Meinung einer Freundin: Wenn ich im grossen Souvenirgeschäft in Luzern eine Kuckucksuhr kaufe, dann ist das für mich eindeutig ein Souvenirkauf, zumal die Kuckucksuhr weniger der Schweiz zuzuordnen ist als dem deutschen Schwarzwald. Da mich die Erinnerung von "in der Schweiz gekauft" zur "Erinnerung an die Schweiz" führt, ist das ein Souvenir. Wenn ich aber in einer Käserei im Berner Oberland ein handgeschnitztes Butterbrett erstehe, dann ich das die Erinnerung an ein spezielles Schweizerschnäppchen, das wohl nicht jeder und schon gar nicht in dieser Ausführung hat. Ein glücklicher Nachmittag endet mit dem Fund dieses hangeschnitzten Unikats, eindeutig eine Trophäe also. Ich bin mir natürlich bewusst, dass hier die Grenze fliessend ist. Und was für mich ein glücklicher Fund erscheint ist vielleicht für den andern genauso ein " Massenprodukt" also ein Souvenir. Für mich, die das aber nicht weiss, ist das im Zuge des Glücks nicht wichtig.


Schafherde in der Omalos Hochebene

geschrieben von hugbee in Videos, Tiere - 11 Aug, 2007

Viele queren die Ebene der Omalos um zum Ausgangspunkt ihrer Samaria-Wanderung zu gelangen. Bei einem Halt mittendrin wurden diese Schafsimpressionen optisch und akustisch eingefangen.


Ziegengemecker

geschrieben von hugbee in Kretablog.eu, Videos, Tiere - 10 Aug, 2007

Ziegen habens mir schon immer angetan. Cool
Darum diese Impressionen von Ziegen in den kretischen Bergen.
Ziegen finden immer noch irgend ein vertrocknetes Kraut zum Fressen. Wussten Sie, dass ziegen auch auf Bäume klettern um deren Blätter abzufressen?

Hier im Video aber ein paar harmlosere Exemplare.

 


Das Gelb von Kreta (Teil 2)

geschrieben von hugbee in Colors - 8 Aug, 2007

Hätten Rembrandt, Van Gogh oder Franz Marc auf Kreta gelebt, sie wären begeistert gewesen vom Leuchten des kretischen Ocker. Vielleicht wäre dann eine Farbe nach der Insel benannt worden. Minoischgelb vielleicht oder Idäischer Ocker, Zeusgelb und Erde von Chania wäre neben der bekannten Erde von Siena die Alternative für den künstlerischen Feinschmecker.

Lesen Sie den ganzen Artikel zum kretischen Gelb

Das Gelb von Kreta

Wahrscheinlich werden die meisten Griechenland, die Ägäis und somit auch Kreta am ehesten mit der blauen Farbe in Verbindung bringen. Die verschiedenen Blautöne des Wassers, die lichten, strahlenden Blau des Himmels, die blauen Verbindungen dieser beiden Blau in blaugestrichenen Möbeln. Eng im Kontrast zum Weiss der getünchten Häuser.
Wie hart wäre jedoch dieser Kontrast, würde er nicht vom Gelb gemildert. Gelb als Weichmacher, gelb als Mittler der blauweissen griechischen Welten. Gelb als nicht Alternative des Weiss und Komplementär zum Blau.

Eine griechische Dreisamkeit. Meine Fantasie lässt mich die griechische Flagge mit einer gelben Sonne erweitern. In der rechten unteren Ecke vielleicht.

Das erinnert an schöne wohlige Stunden in warmem gelben Sand.

>>Wellbeing

Im blauen Wasser treibend, vor sich gelbe Hügel, ockerfarbene Felsen, das hat eine entspannende und anregende Wirkung auf meinen Geist.

>>Träumen

>>Riechen

Vertrocknende Pflanzen, gelbe Erde, hoch in den kretischen Bergen. Der Wind trägt kretischen Duft, Thymianduft mit einer Prise Salbei in meine Nase. Nachmittage im Irgendwo der Berge , weit hinter Moni Odigitrias kommen mir in den Sinn. Nachmittage die ich der Hitze der meeresnahen Orte entflohen bin, hierher in den Bergwind zu liegen, zu lesen. Stunden der Stille im Zweisein mit mir und dem Wind. Inmitten dieser verdorrenden Sommerwelt , mein Spiel mit dem Wind. Den mitgebrachten Drachen durch Windböen zu lenken und meistens den Kampf zu verlieren.

>>Reisen

Gelb auch der Staub, der vor mir auf den Strassen liegt, und der anschliessend hinter mir durch die Luft wirbelt und den Blick nach hinten verwehrt.

>>Hitze

Gelb die Sandkörner die der Wind aus Afrika nach Kreta bläst, wenn es Sommer wird. Afrikanische Sommerhitze, die auch noch nachts keinem eine Abkühlung gönnt.

>>Futter

Gelb und trocken das karge Futter der Ziegen am Strassenrand oder zwischen Felsbrocken. Eine dornige Angelegenheit diese Weide.

>>Gesang

Der goldgelbe Sonnenuntergang lädt zur Stille, weckt den inneren Gesang.

Kreiert Melodien für den Alltag, stärkt die Fröhlichkeit, die wir in unserem Koffer mit nachhause nehmen können.

>>Power

Gelb der Zündstoff unserer Energie, getankt in Kreta.

>>Das Gemälde

Der griechische Sonnengott Helios fährt in einem Wagen über den Himmel. Sein Gewand ist gelb und sein Wagen wird von vier Feuerrossen gezogen.

>>Das Gelb der Götter

Viele Natur- und Urvölker verehrten die Sonne als Gottheit. Das Gelb der Sonne, das gelbe Licht verkörperte für sie göttliche Intelligenz.

>>Ilios

Das griechische Wort für Sonne hat sich von Helios zu Ilios gewandelt. O Ilios.

>>Saft

Noch mehr gelbe Energie tanken

Sonnengereifte kretische Orangen, frisch gepresst im Glas. Portokali.
Warum nur kann man in der Schweiz keine kretischen Orangen kaufen ?

>>Die Sonnenseite

Gelb gehört ganz der Helligkeit

Sogar der Mond steigt gelb und hell in den Nachthimmel auf und ermuntert die Milchstrasse uns zu erfreuen und gibt den Sternschnuppen das Zeichen wann der Zeitpunkt gekommen ist, ihre leuchtende Spur über den Himmel zu ziehen.
Allzu grelle Taghelligkeit tendiert von Gelb zum Weiss. Wir entfliehen dem und setzen uns unter den schattenspendenden Sonnenschirm.

>>Malen mit gelb

Kretischer Safran macht unser Reis gelb strahlend. Auch Venus trägt ein gelbes Gewand.

>> Safrangelb

Safrangelb gilt auch als die Farbe der Liebe. Die alten Ägypter sahen im Gelb das Weibliche. In den Hieroglyphen wurde das Wort Frau in gelb geschrieben.

>>Ockergelb

In Ägyptischen Wandbildern ist viel Gelb zu finden. Gelbes Ocker verwendeten sie auch für viele Bildhintergründe.

>>Minoisch gelb

Auch in minoisch Kreta wurde gelb gemalt. Verschiedene minoische Stile verwendeten viel Gelb auf ihren Vasen, Gefässen. Auch auf den Wandmalereien fehlt gelb nicht.

Hätten Rembrandt, Van Gogh oder Franz Marc auf Kreta gelebt, sie wären begeistert gewesen vom Leuchten des kretischen Ocker. Vielleicht wäre dann eine Farbe nach der Insel benannt worden. Minoischgelb vielleicht oder Idäischer Ocker, Zeusgelb und Erde von Chania wäre neben der bekannten Erde von Siena die Alternative für den künstlerischen Feinschmecker.


Das Gelb von Kreta (Teil1)

geschrieben von hugbee in Colors - 8 Aug, 2007

Von zitronengelb bis eigelb. Farbmischungen mit weiss, braun, rot führen uns von blassgelb zu ocker bis hin nach orange.

Und wenn wir das Gelb gar nicht mehr aushalten, dann mischen wir blau dazu, dann ist es weg, auf wundersame Weise verwandelt, eine völlig neue Farbe, die ohne gelb nicht existieren würde.

Ein paar persönliche Gedanken:

Als ich noch ein Kind war, dachte ich über die Frage nach, ob wohl alle Menschen die Farben gleich sehen würden. Ob, was für mich gelb aussieht, für jemand anders vielleicht rot erscheint und für den Dritten blau.
Könnten Farben, bloss eine Empfindung, die Temperatur und Dichte messbar, aber in der Erscheinung verschieden sein? Meine kindliche Fantasie stellte sich die Mechanik dieses Umstandes tief im innern des Augapfels vor, in Linsen, Prismen und Stäbchenformen, die letztendlich den Regenbogen in der Reihenfolge veränderten. Die philosophische Erkenntnis oder weitere Fragestellung folgten in der Fragestellung nach der Auswirkung dieser gewagten Theorie.
Das farbliche Erscheinungsbild der Welt oder der Dinge um uns herum. Stellen sie sich doch einmal die Welt in Falschfarben vor. So könnte mein Nachbar die Welt sehen, tagtäglich, ganz normal. Wie wirkt sich das auf seine Empfindungen aus, die Gefühle. Hat das die verschiedenen Geschmäcker zur Folge. Etwas verwirrend ?
Ein anderer Mensch vielleicht hat bei der Bezeichnung Rot dasselbe Erscheinungsbild wie ich bei Gelb habe. Wenn dieser Mensch dann sagt, rot ist meine Lieblingsfarbe. Meine eigene ist Gelb, dann haben wir doch dem Erscheinungsbild zufolge die gleiche Lieblingsfarbe.

Keine Angst, wenn sie das nicht verstehen, das war ja bloss ein Exkurs in die kindliche Fantasiewelt und die dazugehörigen Frage nach den unerklärlichen Geheimnissen der kndlichen Welt.

Gelb wie es leibt und lebtLassen wir das Gelb gelb sein oder gelb werden.

Ja was ist den eigentlich gelb?
Gerade heutzutage ist ja nichts mehr wie es war, oder eben grad alles kann alles sein oder fiktiv werden, real bleiben, was einfacher ist als real werden, was gar nicht sein kann.

Ist die Sonne noch gelb, war sie früher gelber, als noch nicht soviel Smog in der Luft war, pardon Feinstaub.
Wird sie gelber mit der Klimaerwärmung oder nur bei Sonnenuntergang, bevor sie ins orange und dann ins romantische rot wechselt und uns die Gefühle verwirrt, den Alltag vergessen lässt.

Gut so, dann tauchen wir doch in die Fantasiewelt des Gelb.

Unser ureigenster Photoshop, unsere kostenlose Software, die stets zur Verfügung steht, deren Akku allzeit bereit steht (wenn er aktiviert ist) die eigene Fantasie soll Begleiter, Wegbereiter zu gelben Gedanken und Bildern sein, später auch unsere Erinnerungen an das kretische Gelb aufbereiten.

Wie empfinden wir gelb?
Nun können sich unser beider Wege gleich bei dieser ersten Definition trennen oder einen, und wir schreiten gemeinsam diesen fantastischen Gedankenweg weiter. Je nach dem. Weitere Streitpunkte können zu jedem Zeitpunkt entstehen, sind niemals ausgeschlossen. Ebenso aber auch die Versöhnung, die Einigkeit unserer Meinungen.

Alles ist nur eine Frage der Sprache, der Definition-----?

Die Temperatur:
Ist Gelb nun warm oder kalt ? Gibt es ein kaltes oder/und ein warmes Gelb.

>>Denk ich an Zitronen, wird mir kalt, die Haare sträuben sich, ich krieg Gänsehaut wie bei plötzlicher Kälte.

>>Denk ich an Sonne, Meer, Sommer, Strand, dann spür ich Wärme.

Verwirrt?

Das Temperament von Gelb: Ist gelb eine beruhigende oder eine aufregende Farbe?

>>Motiviert und aktiviert sie mich , wenn sie in meinem Umfeld erscheint?

>>Ermutigt gelb zum Kreativen, lässt Ideen spriessen.

>>Ist Gelb etwa fröhlich und passt die Farbe zum Lachen?

>>Was denke ich von einem Menschen im gelben Kleid? Ist das ein sympatischer Zeitgenosse, offen, tempermentvoll.

>>Gelbe Seiten machen das Leben leichter, bloss eine Werbung?
>>Die Trauer passt wohl kaum zum Gelb. Gelb kann sich nicht verstecken, es leuchtet schon beim kleinsten Farbklecks aus allem heraus.

>>Eine ganz andere Variante des Begriffs: Gelb vor Neid, Kontrastgefühl.
Am Ende ist es doch keine sprachliche Definition, die uns die Empfindungen zu gelb steuert.


Eine Frage der Mischung vielleicht?
Von zitronengelb bis eigelb. Farbmischungen mit weiss, braun, rot führen uns von blassgelb zu ocker bis hin nach orange.

Und wenn wir das Gelb gar nicht mehr aushalten, dann mischen wir blau dazu, dann ist es weg, auf wundersame Weise verwandelt, eine völlig neue Farbe, die ohne gelb nicht existieren würde.

Ende des ersten Teils von den gelben Gedanken

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Links zu andern Seiten zum Thema :Das Gelb

Geschichte der Farbe Gelb
http://www.seilnacht.com/Lexikon/Gelb.htm

Die Farbe gelb
http://www.mediawerk.de/mw/mw_htm_pages/head/gelb.htm

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Die Farbe des Mondes

geschrieben von hugbee in Colors, Kulturelles - 8 Aug, 2007

Über die literarische und die mathematische Schönheit der Mondfarbe.

Über die literarische und die mathematische Schönheit der Mondfarbe.

Die unerklärbare Faszination des Mondes mach auch vor der Farberklärung keinen Halt.
stets wendet er uns treu sein Gesicht zu, in all seinen Phasen.
Er begleitet uns auf unsern Reisen über alle Kontinente. Stets ist er da, als ruhender Pol im Tageslauf, als Wächter über Wetter, Welt, Wehmut und Freude.

Die Farbe des Mondes
Eine Erzählung aus den Tabakfeldern
Autor: Alkyoni Papadaki

"Welche Farbe hat die Traurigkeit?" fragte der Stern den Kirschbaum und schwankte auf der Faser einer Wolke.
"Hast du nicht gehört? Ich habe dich gefragt, welche Farbe die Traurigkeit hat."
"Sie hat die Farbe, die das Meer zu der Stunde annimmt, wenn sich die Sonne in seine Umarmung neigt. Ein tiefes Blau."
" Welche Farbe haben die Träume? "
" Die Farbe des Mittags, mein Sternchen. "
" Und die Einsamkeit? "
" Die Einsamkeit ist veilchenfarben. "
" Wie schön die Farben sind! Ich werde dir einen Regenbogen schenken, den du dir überwerfen kannst, wenn du frierst. "
Der Stern schloß seine Augen und ruhte sich aus.
" Und die Liebe? Ich habe vergessen, dich zu fragen, welche Farbe hat die Liebe?"
" Die Farbe, die Gottes Augen haben, ", antwortete der Baum.
" Welche Farbe hat die Leidenschaft? "
" Die Leidenschaft hat die Farbe des Mondes, wenn es Vollmond ist. "
" Die Leidenschaft hat die Farbe des Mondes ..., ach so! " sagte der Stern.
Er schaute weit ins Leere. Und weinte.

(Übertragen in die deutsche Sprache von Marianne Sterling.
Erschienen 1995 im Verlag Kalendis, Athen.
65 Seiten. Paperback. 16,5 x 12 cm
ISBN 960-219-060-4
Bestellbar bei Pandora-Verlag)

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Naturwissenschaftliche Betrachtungen zum Mond sollen all das iterarisch Schöne nicht zerstören. Dennoch bleibt beim Mond das Verlangen nach Wissen, das Ergründen des Seins, Beständiges und Vergängliches erklärt, als wichtiger Bestandteil unserer ureigenen Lebensphilosophie.
Viel Wissenswertes verständlich erklärt vom Mann im Mond bis zu den Mondphasen fand ich auf de Seite von Heiner Stauff (u.a. Mathematik- und Deutschlehrer)

 


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